2. Juli 2009

Im Rhetoriktempel Bundestag...

...hörte ich heute einen sonderbar schrägen Ausdruck politischer Harmoniesucht. Jemand beschwor den „kritischen Schulterschluss”.
Einen Moment lang zog ich eine Parallele zur Kernspaltungskettenreaktion mit ihrer „kritischen Masse”. Würde ein Schulterschluss, der ein kritisches Maß überschreitet, zur Schulterschmelze führen?
Was ist ein „kritischer Schulterschluss”?
Nicht das, wonach es klingt.
Ein Orthopäde bezeichnet damit nicht eine Fehlstellung der Schulterblätter, ein Metzger nicht einen Versorgungsengpass an Schweineschultern.
Das Moment der Kritik wurde hier nicht umsonst sprachlich halbherzig verarbeitet.
Schulterschlussendlich leuchtete mir ein, dass hier lediglich einem Kritiker per Umarmung suggeriert wird, dass er doch prinzipiell auf der Linie des Kritisierten liegt. Das ewige Kritisieren, so offenbart der Redner, sei nur die auch in Zukunft ertragbare Begleitmusik des vom Redner dominierten Miteinanders.
Rhetorisches Voodoo: verwandele dein Gegenüber in ein Nebeneinander.
Der kritische Sprachgebrauch hat daher sicher eine große Zukunft.

30. Juni 2009

Das ungewollte Leben

Noch immer ist mein gärtnerisches Verhältnis zum sogenannten Unkraut ambivalent.
Gerade, was sich durch den Kiesweg empordrängelt, hat meinen Respekt vor der Lebensleistung, dito die Gräser, die zwischen den Terassensteinen hervorsprießen, unter denen eigentlich nur Geröll, Sand und Beton steckt. Und doch dieser Lebenswille.
Wie verzweifelt man mitunter die Damen und Herren Kulturpflanzen hätschelt, und sie bequemen sich doch nicht so recht. (Bis auf einige Gladiolen, die auf einmal aus dem hochverdichteten Boden der Autoeinfahrt wachsen, unterm Carportdach, also ohne jede Beregnung strotzen.)
Das Leben greift nach jeder noch so kleinen Chance. In blinder Hoffnung.
Die Tollkühnsten nun, die verwegenen Unkräuter, ziehe ich also heraus, um sie auf den Kompost zu befördern. Ließe ich sie gewähren, verschwände der Garten. Er wäre also nicht mehr als mein eigenes Lebenszeichen erkennbar.

29. Juni 2009

Es gibt noch unglaubliche...

...Nachrichten.
Wie etwa jene, dass es demnächst einheitliche Handy-Netzteile geben soll.
Ist die Schweinepest der Vernunft ausgebrochen?
Am Ende gibt es noch Universal-Ladegeräte, mit denen man auch Zahnbürsten, Akkuschrauber und Taschenlampen laden kann? Wer erschüttert mich hier in meiner bisherigen Grundüberzeugung hinsichtlich eines florierenden Elektronikmarktes „Wahnsinn sells”?
Noch bin ich z.B. stolz auf meine Sammlung an zeitgenössischen und historischen USB-Schnüren. Die für das alte Handy passt nicht an das neue - die Kabel für Beide passen nicht an den Drucker - alle zusammen lassen sie sich nicht mit dem Fotoapparat verbinden. Ist das Sammelgebiet etwa abgeschlossen?
Dies spräche allen Handelsweisheiten Hohn, welche sagen, dass man den Kram nicht kompliziert genug machen kann, um Umsatznischen zu besetzen. Man ziehe Druckerpatronen eines Typs aus dem Handel, um den Kauf neuer Drucker zu stimulieren. Wie verheerend fiele hier eine Vereinheitlichung aus! Kunden aus der Leibeigenschaft einer Marke zu entlassen - das ist fast eine kleine Revolution. Noch dazu in Brüssel angezettelt. Ein Wunder jagt das andere.

Das Gestörte...

...am Kult um den verstorbenen Gestörten ist, dass sich niemand so recht mit der Störung auseinandersetzen mag.
Schon gar nicht die gestörten Boulevard-Medien.
Dass da jemand von Jahr zu Jahr offensichtlicher nicht der sein konnte, der er war.
Die Aufarbeitung einer sehr überspannten Beziehung gehörte aber noch nie zur Diven-Verehrung.
Ihre Befindlichkeit fasste nun Jamie Foxx zusammen: „Es gibt keinen Grund, traurig zu sein”.

26. Juni 2009

Seltsames Privileg...

..eines Krankgeschriebenen: ich kann mir die Klagenfurter Lesungen reinziehen.
Der therapeutische Wert freilich wird umstritten sein.
Schlotternder Lippe zerlesen, aus dem traulichen Dunkel ihrer heimatlichen Schreibnischen gezerrt, die Vorgeladenen ihren oft auch ohne Untalent zum öffentlichen Vortrag sperrigen Renntext. Meist entsteht dabei ein monoton raunendes Lamento, das besser zum Ortsnamen Klagenfurt nicht passen kann. Ein Bachmann-Sound.
Fast alle Vorlesenden wirken mit ihren gesenkten Köpfen schuldbewusst. Sie haben schließlich ihren Pegasus auf eine Piste gescheucht. Melancholische Gladiatoren frösteln in der Arena.
Entsetzt bis ratlos, in einem augenscheinlich sedierten Zustand, nehmen sie abschließend die unvorhersehbaren Deutungen der Juroren entgegen.
Diesmal hat jemand seinen Text aufgegessen.
Der Versuch eines Rollentauschs.

25. Juni 2009

Dresden

Wenn ich als Kind in den Ferien, was oft geschah, nach Dresden mitfuhr, so weiß ich noch, haben wir nach dem Bahnhof Dresden-Neustadt immer auf den „Canaletto-Blick” gewartet, der sich, wenn hoffentlich kein Gegenzug den Blick versperrte, für einen kurzen Moment, wenngleich mangels Frauenkirche ohnehin unvollständig, aber eindrucksvoll genug ergab.
Es war, vor allem bei passendem Abendlicht, wie ein sehr seltenes Zeitfenster.
Später sahen wir das passende Gemälde dazu und begriffen, dass sich erstaunlich wenig ändert durch die Jahrhunderte. Die Dinge bleiben.
Dass diese wirklich grundlegende Erfahrung nicht mehr erlebt werden könnte, wäre wirklich schade.

24. Juni 2009

Bewertungsportale...

...sind anscheinend groß im Kommen, siehe „Spickmich” und so.
Man müsste also schnell eins aufmachen eigentlich.
Für Religionen zum Beispiel, sortiert nach Fun-Faktor und Überlebensrate. Die Propheten sortiert nach Sympathie- und Kompetenzpunkten.
Aber Mist, scheint es schon zu geben.
Am besten wäre natürlich ein Bewertungsportal für Bewertungsportale.
Wobei natürlich alle Bewertenden selbst auch wieder eine Bewertung kriegen sollten, die sie natürlich bewerten können undsoweiter.
Die Welt ist schließlich ein Hühnerhof der Hackordnungen, und die Aussage „Alle Menschen sind gleich” hat derzeit eine ganz, ganz schlechte Bewertung.
Ohne einen über sich und einen unter sich wird nicht mehr nur der Deutsche nicht froh.
Aber das will ich nicht bewerten. Man ist so schnell drin.

23. Juni 2009

Völlig vergessen, dass ich vernetzt bin

Das sage ich jedes Mal, wenn „Facebook” sich meldet.
Irgendwo hat es wieder einen neuen Freund aufgetrieben. Manchmal kennen wir uns von irgendwo her. Aber das ist hier keine Bedingung zum Freundsein.
Ich merke, dass meine Neugier auf technische Kommunikationsmöglichkeiten an die Grenzen meiner aufbringbaren Überschaubarkeit stößt.
Plötzlich schäumt zum Beispiel auf meiner Startseite allerhand Twittertext auf. Das ist wahrscheinlich mit „Inhalte teilen” gemeint. Darunter sind durchaus auch mal Ankündigungen körperhygienischer Verrichtungen meiner Freunde. Oft glaube ich, die Mitteilungen sind gar nicht für mich, der ich doch einfach nur wieder einem Button gehorchte und so zum „Follower” wurde. Ich schaue oft diskret beiseite, bevor sich die Vernetztheit noch als Benetztheit anfühlt.
Selbst habe ich in das Feld „Was machst du gerade?” noch nie etwas eingetippt. Dabei frage ich mich das wirklich oft, was ich eigentlich mache. Es ist wirklich eine der besten Fragen, die man sich stellen kann.
Und ich verzichte sicher auf unglaublich nützliche Synergie-Effekte, wenn ich den Freunden nichts aus meinem Leben mitteile.
Mein Hang zur Privatheit behindert meine Entfaltung.
Wäre das schon ein Inhalt?

22. Juni 2009

Plündern ist Programm,...

...welches sich tief vor dem Urheber verneigt, wenn man die Verneigung nur lange genug mit der Lupe sucht.
Es war natürlich nur eine Frage der Zeit, bis eine „Piratenpartei” (vielleicht die einzige Partei mit ehrlichem Namen) die fest im Volk verankerte Freeware-Mentalität kapert. Ich prophezeie der Bewegung eine große Zukunft. Sie wird dafür sorgen, dass alle alles besitzen, was da ist. Aber was wird da sein? Was werden „neue Geschäftsmodelle” hervorbringen?
Eine Kultur ohne Vollversionen, wie schon die Grammatikfehler im Parteiprogramm zeigen. Berge von werbebepflastertem Ramsch werden das Schlaraffenland bilden. Ein paar verarmte Enthusiasten werden ihrem für lau hinzugekipptem Herzblut nachweinen.
Die Sprache hat es immer schon gesagt: es wird alles umsonst sein.
Piraten werden gar nicht mehr wissen, was ein Schatz ist.

19. Juni 2009

Humorverlust...

...sollte endlich auch als Krankheit Anerkennung finden.
So, wie sich in den letzten Jahren viele Süchte Respekt verschafft haben, sollte auch geistige Austrocknung behandelnswürdig sein.
Noch lachen die Kassen. Aber die WHO-Gesundheits-Definition ist auf meiner Seite.
Und nicht umsonst versuchen Krankeiten zuerst den Humor zu rauben und damit das Lebendige trocken zu legen, um es mit Schmerzen zu verwüsten.
Eine humorlose Welt ist nur noch eine erlittene.
Es gibt immerhin krampfartige Bemühungen. Und vergessene sprachliche Wurzeln.
Aber leider schreiben meist Vollbilderkrankte vor, was Humor sein soll und lassen darunter nur noch zelebrierte Blödigkeit verstehen.
Wohl aus Hygienegründen entscheiden sich Viele somit im Zweifel für die Humorlosigkeit.
Eine Abwärtsspirale, an der, komischer Weise, auch dieser Beitrag beteiligt ist.

18. Juni 2009

Statistisch gesehen,...

...lese ich bestürzt, empfinden 47 Prozent der Deutschen „sogar” Liebe gegenüber ihrer Muttersprache. Die Nachricht müsste, statistisch gesehen, eigentlich lauten: „53 Prozent lieben die deutsche Sprache nicht.”
Und das hört man ja auch. Deswegen macht sich ja, so die Studie, eine große Mehrheit auch Sorgen um das Deutsche, also Sorgen um sich.
Überhaupt wird die Studie seltsam interpretiert. Sächsisch, heißt es, sei der unbeliebteste Dialekt. Klickt man aber die Grafik mit den Untersuchungsergebnissen an, stellt sich heraus, dass das Sächsische gleichzeitig (?) der viertbeliebteste Dialekt ist. „Nu gugge”, täte der Sachse sagen. Nicht nur ihm kommt das alles etwas spanisch vor.

17. Juni 2009

Erfahrungen im Dienst des Leibes

Die Bandscheibenknochengelenkmuskelnervensehnenweichteilsache, die mich vor allem nachts in Schach hält, beschert aber tags einzigartige Erlebnisse:
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Obwohl in der Physiotherapie die einzelnen Kurorte nur durch Wachstuchgardinen abgeteilt sind, hindert dies vor allem Damen nicht daran, der Therapeutin und damit uns allen ihr ganzes Leben und die Sicht auf Alles zu erläutern. Das ist im Großen und Ganzen auch sehr therapeutisch. Die Leute sind fast alle viel sympathischer, als sie äußerlich wirken.
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Interessant ist, dass es für so manches Medikament im Internet weit mehr Erfahrungsberichte zur Anwendung bei Hund, Katze und Pferd gibt denn beim Menschen. Einmal beim Surfen staune ich so lange über die merkwürdigen Beinknochen, bis ich links oben endlich den niedlichen Wellensittich entdecke.
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Nach wie vor sind, was immer ein wenig ärgert, Internet-Recherchen informativer als Arztgespräche. Bei Ärzten verzieht sich hingegen sofort das Gesicht, wenn aus dem Patientenmund das Wort „Internet” fällt. Eifersucht auf eine Geliebte.
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Bei Selbsterfahrungsberichten im Netz befürchte ich, wenn im entsprechenden Forum auf den Eintrag „Werde das heute mal probieren...” kein weiteres Posting folgt, das Schlimmste.

16. Juni 2009

Bei „Google bücher”...

...ist ein bei BoD von mir herausgebrachtes Buch nun etwa hälftig lesbar.
Dem habe ich als Autor nicht zugestimmt. Kunststück, mich fragt ja auch keiner. Der Print-on-demand-Verlag hat ja (von mir) alle Rechte der elektronischen Verbreitung erhalten. Da ist das Verschenken inklu.
Andererseits kann ich meinerseits in jedem nichtvirtuellen Buchladen jedes Buch in irgendeiner Sofaecke ganz auslesen. Ich gestehe, dass ich deshalb bereits so Manches nicht gekauft habe, aber kenne.
Ich bin nur ein marodierter Marodeur.

Von tiefer Gleichgültigkeit...

...müssen die menschlichen Beziehungen grundiert sein, sobald sie einander abgerechnet werden.
Das betrifft besonders das Verhältnis Arzt/Patient, aber auch Verkäufer/Kunde usw.
Unabhängig vom Wollen.
Äußerlich erscheint Vieles als fürsorgliche Hilfeleistung, implodierte aber ohne Entgelt.
Niemand bringt ohne Erwartung eines Gewinns „Was kann ich für Sie tun?” über die Lippen. Niemand hat darauf eine Antwort.
Der Hauptteil der Zivilisationsanstrengungen gilt der gnädigen Verhüllung der Gleichgültigkeit.

14. Juni 2009

Freilichtbühnen ist nicht vergönnt,...

...Atmosphäre herzustellen.
Je großartiger die Kulisse des Konzertortes (Park, Marktplatz), desto deplatzierter wirken all diese Aluminiumgerüste, Kabelbündel und Überdachungen.
Bei Tageslicht ist es unter Letzteren dunkel, bei Kunstlicht bonbonfarben.
Direkt an der Bühne schmerzen die Ohren, gewinnt man Abstand, versuppt das Dargebotene in Mulm und Geschepper.
Wüst herumstehende Kleintransporter und Mobil-Klos komplettieren stets den Gesamteindruck von Hässlichkeit. Kaum ein Künstler kann sich da herausarbeiten.

Kino-Krimiregeln (2)

Wenn Computer eine Rolle spielen, ist auffällig selten Windows installiert. Die Schriftgrößen bei Emails sind immer sehr groß eingestellt, damit die Zuschauer mitlesen können. Ebenso extra-groß sind Downloadbalken und Login-Fenster.
Noch nie hat sich in einem Film ein Rechner aufgehängt.
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Schwarze Pickups sind verhängnisvoll, vor allem auf einsamen Landstraßen. Diese wiederum werden gegenüber Autobahnen immer bevorzugt.
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Erwartet die Frau eines Polizisten ausdrücklich, dass dieser sich endlich mehr Zeit für die Familie nimmt, muss sie davon ausgehen, dass sie ihn für den Rest des Films gar nicht mehr zu Gesicht bekommt und höchstens angeschossen zurückkriegt.
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12. Juni 2009

Die Logik der Post...

...grassiert.
Weil weniger Briefe versandt werden, soll der Zustellungsservice verschlechtert werden.
Die Arbeitsbelastung der Briefträger, die mir seit langem sehr gehetzt vorkommen, soll größer werden.
In den Köpfen der Controller muss es eine Gerade geben, die am Horizont in dem Punkt mündet, da ein einziger Briefträger es an einem Tag durch Deutschland schafft. Oder ein halber alle zwei Tage vorbeischaut.
Alternativ hat die Post den elektronischen Brief erfunden. Er soll die Vorzüge der Email mit dem Schutz des Postgeheimnisses verbinden. Auf Letzteres ist natürlich noch niemand gekommen. Übersetzt heißt dies lediglich: eine sichere Email wird etwas kosten. Eingesparte Zusteller werden sich das nicht leisten und ihren Lieben lieber zum Allemitlesenlassen schreiben. Viel zu berichten haben sie ja nicht.
Der Trost kommt vom Aktienmarkt. Es wird neuerdings empfohlen, Postaktien zu kaufen.

11. Juni 2009

Wie ein Gelenkkatalog...

...sehen die schicken Knochenposter bei der Physiotherapeutin aus.
Der Bau des Menschen fasziniert, auch wenn ich selbst als Beratungsmuster gerade mal wieder nicht tauge.
Aber auf der galaktischen Mustermesse für Fortbewegungsmechanik würde die homo sapiens-Serie, jedenfalls in ihrer Idealdarstellung, designmäßig nicht schlecht abschneiden.
Diese schönen Stränge, und die Colani-artigen-Gelenkkugeln und Kapseln gäben sogar eine gute Architektur für, sagen wir, ein Konzerthaus ab. Ein Olympiastadion oder Flughafenterminal im Beckenknochenlook würde immer überzeugen. Und das alles kommt aus dieser verdammt kleinen Bauanleitung DNS!
Wenn es doch nur mit Ersatzteilen nicht so schwierig wäre. Der Gelenkkatalog ist kein Geschenkkatalog.
Leider sind auch die eleganten Speichen, Bänder und Muskeln, wie sie auf dem Hochglanz-Knochenposter zu bestaunen sind, nicht immer sehr schön eingetütet. Die oft plumpe Behängung mit eher Fett als Muskeln ist vergleichbar der Innenausstattung eines schicken Lofts mit Sonderangeboten von der Resterampe.
Die meisten von uns wären nur noch als Plastinat schön. Aber dann ist es zu spät.